WIR BRAUCHEN VIEL MEHR SCHAFE von Renate Bergmann

Ein typisches Renate Bergmann Buch! Ihre Sprache und Wortwahl sind legendär.
Trotz Rollator, dessen Parkplatzprobleme ausführlich beschrieben werden ist es wieder belustigend am chaotischen Leben der 82-jährigen 4-fach Witwe teil zu haben.
Zum 2. Mal geht es um Weihnachten, wobei das hier nicht so im Vordergrund steht wie im letzten Jahr bei „Über Topflappen freut sich ja jeder„, wo es ausschließlich um Weihnachten, Sylvester und Omis Irrflug nach England ging. Diese vorige Weihnachtsgeschichte gefiel mir zwar besser, doch natürlich gibt es eine klare Leseempfehlung für den neuen Roman der Online-Omi, mit der ich wieder amüsante Lesestunden verbracht habe.

Wir brauchen viel mehr Schafe

Inhalt: Jetzt singt sie auch noch!
Die letzten Weihnachtsgeschenke hat unsere Online-Omi im Mai ins Vertiko getan, der Rumtopf für die Festtage zieht seit Sommer durch, sie hat also Kapa-, Kompa, herrje: Sie hat Zeit, dieses Jahr an Weihnachten die Regie zu übernehmen und das Krippenspiel selbst zu inszenieren. Und weil auch Renate Bergmann nicht Maria UND Josef spielen kann, holt sie ein paar kleine Geister und viele, viele Schafe dazu.
«Ein paar Kinder sollten schon dabei sein, schließlich wollten wir auch einen Chor der Generationen aufbieten, und da gehören nicht nur Omas und Opas hin, sondern auch Kinder. Ilse hätte am liebsten nur Kinder dabei gehabt, die getauft sind, weil es schließlich ein Fest der Kirche ist. Aber das kam gar nicht in Frage, finden Se mal heutzutage getaufte Kinder. Man muss schon dankbar sein, wenn die alle geimpft sind.»

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Über Topflappen freut sich ja jeder von RENATE BERGMANN

Super komisch wie alle Renate Bergmanns!
Tolle Weihnachtslektüre mit der Online-Omi.
Unbedingt Lesen!

Über Topflappen freut sich ja jeder

Inhalt: «Weihnachten ist, wenn meine Tochter Kirsten sich ein Schälchen Müsli macht und zu meiner Gans sagt: ‹Das sind LEICHENTEILE.›
«Als Kisten wegen Schengpfui den Weihnachtsbaum aus der Wohnstube räumte, hat es mir gelangt. Seitdem geht es Weihnachten immer reihum, und letztes Jahr habe ich den Heiligen Abend mit Gertrud begangen. Ich sehe ein, dass Blut dicker als Wasser ist und das Fest bei Kirsten mal wieder fällig. Aber dorthin fahre ich nicht mit der Bahn! Letzthin habe ich da einem Mädel meinen Platz angeboten. – Und dann was das kein Blindenstock, sondern ein Stab für das Händi für Fotos! Die spinnen doch. Fliegen will ich!»
So beginnt das neue Abenteuer unserer Online-Omi: Renate gerät in das falsche Flugzeug – und landet im London. Aber Harrods hin, Herzogin Kät her, zu Hause ist es doch am schönsten, und so versucht sie alles Mögliche, um wenigstens zu den Feiertagen zurückzukommen, denn:
«Auf Silvester mit Ilse und Kurt freute ich mich schon jetzt. Sie wollen dieses Jahr Racklett mit mir machen. Da wird am Tisch gegrillt, sagt Ilse. Wo wir wohl die Holzkohle herkriegen im Dezember?»

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